Nightning’s Dragon Warrior

5KoyrmnHi Leute,

heute stelle ich euch meinen Dragon Warrior vor, der nach der TGT Expansion erstmalig kreiert wurde.

Diese Deckart beschränkt sich, wie der Name schon vermuten lässt, auf Karten, die mit Drachen Elementen verbunden sind. Sie lässt sich auch nicht in die Patron (aggressiv) / Control (defensiv) Kategorie einordnen, sondern ist eher ein Allrounder welcher sowohl aggressiv als auch defensiv funktioniert.  Gerade im Early Game hat man die Möglichkeit mit Alexstrasza's Champion auf Tempo zu spielen oder mit Acolyte of Pain eher das Game zu stallen und erstmal langsam zu spielen. Natürlich dürfen die Waffen [Fiery War Axe] und Death's Bite genau wie beim Patron oder Control Warrior nicht fehlen, und sind essentiell für das Deck und den Erfolg im Spiel. Der Sinn hinter dem Deck ist es, das Early Game bestmöglich zu überstehen und dementsprechend ins Mid/Late Game zu “snowballen”, nach dem Motto: Wenn du das Game erst einmal unter Kontrolle hast, gewinnst du auch.

Kartenwahl:

Execute: Neben Shield Slam der beste Removal des Warriors, essentiell für wohl jedes Warrior Deck und dies gilt selbstverständlich auch für das Dragon Warrior Deck.

Shield Slam: Ein weiterer Removal, ähnlich effizient wie das Execute. Basierend auf Armor gut zu kombinieren mit Hero Power und/oder Shieldblock. Wie beim Execute besonders wichtig für Board Control und/oder Tempo Plays.

Whirlwind: Konter Karte um den Aggro Matchups vorzubeugen und Alternative zu Revenge. Gegebenenfalls auch gut um mit dem Acolyte of Pain zu cyclen oder um Execute zu aktivieren.

[Fiery War Axe]: Sehr guter opener um das Game zu eröffnen. Removed die ersten Aggro Karten und ist dazu da um das Early Game zu stabilisieren. Im späten Mid oder Late Game immer noch dazu da  um das Tempo zu erhöhen.

Revenge: Im Early Game ein etwas teurer Whirlwind, im späteren Spieverlauf unter Umständen ein Gamechanger, durch den hohen AoE Schaden welchem im aktuellen Meta einen gesamten Board Clear verspricht insofern man auf oder unter 12 HP ist. Deswegen auch mehr Value als Whirlwind. Also: Sollte man sich im Early zwischen Whirlwind und Revenge entscheiden müssen, immer Whirlwind bevorzugen und Revenge für das Late Game sparen.

Alexstrasza's Champion: Sehr wichtige Ergänzung durch die TGT Ergänzung und eine gewaltige Tempo Karte. Kann sowohl Aggros clearen also auch Druck ins Face ausüben oder sogar als Finisher agieren. 2 Mana für 3/3er Charge welcher durch die Dragons in der Regel gegeben sein sollte ist mehr als solide und deswegen aus dem Dragon Warrior nicht wegzudenken.

Cruel Taskmaster: Ähnlich vielseitig wie der Champion. Durch den Battlecry gut zum Aggro clearen gemacht, brauchbar um mit dem Acolyte of Pain zu cyclen oder Grom zum Finisher verwandeln. Trotz durchaus brauchbarer Value auch situational und eher eine Karte die man nur zu bestimmten Zeitpunkten haben möche und nicht jeder Zeit.

Shield Block: Nette Cycle Karte für Runde 3 oder als Aktivierung vom Shield Slam. Core Karte gegen die Aggro Matchups (Face Hunter / Ebola Paladin) .

Acolyte of Pain: Core Karte im Early Game und wichtiger Bestandteil um gut ins Mid Game zu kommen. Trotz schlechter Stats wichtig unverzichtbar vorallem auf der Starting Hand und Wegbereiter um die Karten zu bekommen die man für den Sieg braucht.

Blackwing Technician: Durch den Dragon Effekt mehr als solide Stats und sehr brauchbar um das bord clear zu halten. Im Late eher schwach aber dafür im early um so stärker!

Death's Bite: Broken Karte, wohl die Weapon mit der meisten Value im Game. Unverzichtbar in jedem Warrior Deck. Sicherer Boardclear durch 2x charges, cyclebar mit dem Acolyte of Pain und auch als Grommash Aktivierung einsetzbar.

Brawl: Die Karte mit dem meisten RNG in Warrior. Da das Deck keine Armorsmith beinhaltet, nur im Notfall und mit entsprechender Erfolgsaussicht spielen. Zu guter Clear um darauf zu verzichten.

Azure Drake: Drache mit Spellpower und Cycling! Solider Drop, in fast jeder Situation spielbar, schöne Karte!

Blackwing Corruptor: Praktisch ein kleineres Fire Elemental aber auch in billigeres in Hinsicht auf das Mana. Sehr sehr starker Temposwing, auch als Finisher geeignet, starke Karte vorrausgesetzt man hat im Dragon Warrior Drachen auf der Hand.

Harrison Jones: Im momentanen Meta vielleicht etwas riskant diese Karte zu spielen, aber wenn man Value aus dieser Karte ziehen kann dann in der Regel eine sehr sehr hohe. Sehr gut in Mirror Matches, starker Temposwing verbunden mit Cycling.  (Important Note: Nightning really recommends this card :).

Sylvanas Windrunner: Starke Midgame Karte, gut dazu geeignet um das Game zu slowen, nur gegen sehr sehr krasse Aggros vielleicht ein bisschen zu slow. Aber ansonsten gerade im Mirror eine wertvolle Karte die durchaus das Game drehen kann.

Chillmaw: Der große Patron Counter! Ansonsten gut geeignet um Aggros vorzubeugen insofern diese keinen Silence haben. Solide Stats und ein Dragon der allerdings einen weiteren benötigt um den Deathrattle zu triggern. Deswegen kann es vorkommen das diese Karte doch etwas zuviele Ressourcen verlangt da sie wenn im Late Game gespielt wird und anders als im Mid Game bei den Technician oder Corropes deutlich öfter vorkommt das man dann eben keinen Drachen hat was die Karte deutlich schwächer macht.

Dr. Boom: Broken Karte, essentiell für nahezu jedes Deck, natürlich auch für den Dragon Warrior.

Grommash Hellscream: Sehr schöner Finisher, notfalls auch geeignet um zu traden.

Alexstrasza: Charismatische Karte welche entweder ordentlich Tempo pusht oder ordentlich healt. In beiden Fällen oftmals mit viel Value verbunden. Zwar in BGH Range, dafür aber Dragon Queen.

Ysera: Die wohl stärkste Late Game Karte im Game. Kann das Game mitunter einem Turn swingen,  das gesamte Board clearen, durch Nightmare finishen oder durch Emerald Dragon (weiterer Dragon) oder Laughing Sister das Board etablieren. Unverzichtbar und Core Karte im Dragon Warrior.

 

Mulligan:

Jäger: Legendarys alle mulligan, Weapons behalten, Acolyte sowie Task und Alexstraszas Champion behalten, falls man viele Karten mulligan muss, Shieldblock behalten, sonst nicht. Ansonsten schon für das early game mulligan damit man nicht überrant wird.

Paladin: Revenge / Whirlwind behalten, Weapons behalten, early cards wie Alex’ Champion, Taskmaster, Acolyte oder Technician behalten.

Hexer: Weapons behalten, hard removals wie Shield Slam oder Execute behalten, falls Handlock. Schon eher Richtung Mid Game mulligan, sprich mit Coin Curroptor und Technician behalten.

Magier: Waffen behalten im Falle von Tempo Mage, early cards wie Alex’ Champion, Taskmaster, Acolyte oder Technician behalten. Freeze Mage ist Autowin.

Priester: Waffen behalten, ruhig auch mal Shield Slam oder Execute im Falle eines schnellen Starts des Priests behalten, darauf abzielen gut in das Midgame mit Curroptor und Sylvanas zu curven.

Krieger: Harrison MVP Keep, deswegen jedes mal behalten sollte man ihn bekommen! Ansonsten Waffen behalten da sie gut mit Acolyte / Armorsmith traden und für Dragon Engines a Technican oder Curroptor gehen.

Druide: Sehr schwierige Mulligans, in der Regel maximal eine Waffe behalten, sonst hoffen das man den Acolyte oder Technician bekommt.

Schamane: Waffen behalten, ruhig auch das Brawl behalten, sollte man mit Coin starten.

Schurke: Harrison MVP Keep, defintiv behalten, ansonsten Waffen suchen, für Acolyte und / oder Technician gehen.

 

Matchup’s allgemein:

Der Dragon Warrior ist ein Deck bei welchem man sehr schwer gute oder schlechte Matchup’s festlegen kann. Im Prinzip kommt es auf den Early Game an und wie du dich bei den Mulligans anstellst. Mit schlechtem Start hat man gerade gegen starke Rush Decks wie Secret Paladin, Face Hunter oder Tempo Mage schlechte Chancen zu gewinnen. Sollte man die oben genannten Mulligans berücksichtigen und einen halbwegs ordentlichen Start hinbekommen, ist man grundsätzlich gegen jedes Deck gut aufgestellt. Besonders gegen eher langsame Decks wie Priest, Rogue oder im Mirror ist man im Vorteil. Als schwierigstes Matchup sollte der Druid gelten, da der Ramp Druid das Early Game überspringt und direkt ins Mid/Late Game curvt. Deswegen ist das Deck beim ersten Blick oberflächlich leicht zu spielen, doch nach den ersten Games erkennt man das sich der Ausgang des Spiels meist bei den eigenen Mulligans entscheidet. Ein weiterer Grund warum Dragon Warrior eher kein Standard Deck ist, dass es nahezu ohne RNG gespielt wird. Deswegen ist es auch entweder extrem oder garnicht anfällig gegen soviele andere Decks.

Allgemein hofft man einfach das man die Coin bekommt um besser stallen zu können (Ausnahme: Paladin, Hunter) und den Gegner Runde für Runde die Stirn bieten kann, im Late ist dieses Deck so gut wie unbesiegbar.

 

Nightning’s Win / Lose Ratio in Prozenten:

(alle %-Angaben sind Näherung-und Erfahrungswerte unserer Deck-Tracker)

vs. Hunter (80%)

vs. Paladin (50%)

vs. Warlock (50%)

vs. Mage (70%)

vs. Priest (80%)

vs. Warrior (90%)

vs. Druid (50%)

vs. Shaman (100%)

vs. Rogue (100%)

Kommentare

  • Mambo says:

    Gutes deck keine frage, durchaus metafähig, aber nicht zu vergessen, vermutlich das deck welches am schwersten zu meistern ist im aktuellen meta.
    Jeh nach aktuellem eigenen Meta kann man in meinen augen darüber nachdenken, Harrison durch Trueheart zu ersetzen, weiterhin um ggf mehr dragon value zu kriegen könnte man auch Nefarian integrieren für beispielsweise Gromm.

    Meine bescheidene Empfehlung aufgrund der hohen anzahl an X-Mas Palas und geringen anzahl an Patrons lautet:
    – Harrison
    +Brawl